Über mich: Autor, Sprecher, something something

Chris Jeremy Über mich

Beruf oder Berufung

„There is no greater agony than bearing an untold story inside you.“

– Maya Angelou

Feuerwehrmann, Polizist, Astronaut, Fußballer, Filmstar…, das waren für mich nie die Antworten auf die Frage nach einem „Traumberuf“. Wenn überhaupt, denn eigentlich wurde ich weder besonders oft danach gefragt, noch habe ich selbst mit mir darum gerungen, habe ich diese floskelhafte Frage aus dem Standardkatalog jedes Heranwachsendenverhörs mit »Schriftsteller!« beantwortet – was seinerseits eine ebenso floskelhafte Antwort ist, wie die fünf oben genannten.

 

Aber so is’s: das geschriebene Wort und der Drang, es auf Papier und später Computermonitore und auch auf Magazin- und Buchseiten zu bringen, dieser Drang ist da, seit ich zu Schreiben gelernt habe und wohl bis heute die größte Konstante in meinem Leben. Form, Ambitionen und Stil (und im Idealfall auch die Qualität) haben sich über die Jahre gewandelt, doch dieses Drängen war immer da, »Schreib halt wat!« blökt der Bregen, wenn die Hände grad nüscht mit sich anzufangen wissen.

 

Schreiben, Autor sein, mit Worten herumakrobaten, hat mir immer eine Identität gegeben, keine immer breitgeschwollen nach außen propagierte, aber immer in meinem innersten Selbstverständnis präsent. Mein bisheriger Werdegang als Schreiber ist aus diesen und jenen Gründen dennoch eher unspektakulär, als gebürtiger 1982er hat es sich mit dem Status des „Wunderkindes“ längst erledigt und Stand jetzt bedauere ich eher, zu wenig geschafft zu haben, als dass ich mit dem vollbrachten zufrieden wäre.

Die Anfänge

Die Idee, überhaupt Geschichten zu schreiben und mich nach Schule und Hausaufgaben für weitere Stunden freiwillig mit Block und Bleistift zu beschäftigen geht auf den Konsum meiner zweiten großen Leidenschaft zurück: Filme. Meinem eigenen Bengel gestatte ich es nicht, aber ich hab in sehr jungen Jahren schon sehr viel altersungerechtes Zelluloidwerk konsumiert. Statt aber zum Beispiel nach der Sichtung des ersten „Highlander“ auf den Schulhof zu gehen und mit dem Lineal Jagd auf anderer Schüler Köpfe zu machen, hab ich mich drangesetzt, „Highlander 2“ zu schreiben. Aus einem Preview-Bericht in der Cinema hab ich mir meinen eigenen „Alien 3“ zusammengereimt. Waren beide nicht viel schlechter, als die tatsächlichen Aufgüsse 😉

 

So hab ich viele Projektchen basierend auf gesehenen Filmen dahergekritzelt, „True Lies 2“, „Maverick 2“, meine eigene Romanfassung von „Jurassic Park“ usw., länger als ein paar Seiten ist kaum mal etwas davon geworden. Nebenbei bin ich aber auch in der Schule zu einem ganz begabten Aufsatzautoren „aufgestiegen“ und hatte mehrmals das Vergnügen, dass meine Texte vor versammelter Mitschülerschaft vom Lehrer oder mir selbst vorgetragen wurden. Was mir zu jener Zeit eher die Schames-, denn die Stolzesröte ins Gesicht getrieben hat.

 

Die erste richtig eigenfabrizierte Geschichte war zu jener Zeit eine SciFi-Zeitreise-Story, die aber wiederum zumindest grobe Inspiration aus Bildmaterial der 1992er SciFi-Action-Dystopie „Freejack“ mit Emilio Estevez und Mick Jagger zog. Ein Film, den ich bis heute nie gesehen hab. Meine namenlose Story un dihr generischer Titelheld Eddie Walker allerdings haben mich für lange Zeit und über mehrere Drafts bei Laune gehalten, wirklich was endproduktmäßiges wurd‘ aber auch in diesem Fall nicht draus.

 

Filme jedenfalls (neben den Geschichten von Oma natürlich) faszinierten mich für’s Erzählen, für Figuren, für’s Drama und für die Komik, für phantastische Welten und als Kind der 80er naturgemäß selbstverständlich für Action (Kenner dürften’s meinem früheren Netz-Pseudonym „Riggs J. McRockatansky“ anmerken). Aber ich spürte von früher Jugend an den Drang, Geschichten, Figuren und Welten eben nicht nur zu konsumieren oder sie nachzubearbeiten, sondern sie selbst zu schaffen. Die (pop)kulturellen und medialen Quellen meiner Einflüsse und Inspirationen erweiterten sich über die Jahre, von Büchern über Comics bis zu Musik und Games und für mein eigenes kreatives Schaffen formte sich ein Motto:

Das Phantastische hat keinen Reiz, wenn es nicht im Realen verankert ist. Und das gilt umgekehrt genauso.

Das fasst ganz gut zusammen, wo ich mich als Autor einordnen würde: ich beuge den Rahmen der Realität für meine Geschichten gerne ins Phantastische oder schreib gleich im Genre der Fantasy und Science Fiction, aber dann mit Bezügen auf Fragen, die unsere Welt aufwirft und die ich nicht unbedingt final beantworten will, aber ihnen zumindest nachzugehen versuche. Mehr kann und will ich gar nicht groß zu meinen Texten und meinem Schreibstil sagen, ich eifer darin keinen großen Vorbildern nach und will mich auch nicht im Kontext anderer Autoren verorten, da mir das bestenfalls blauäugig und schlimmstenfalls eitel erschiene. Entdeckt meinen Stil und meine Themen einfach selbst für euch 😉


Abseits dieses Blogs, das ich in seinen Ursprüngen im Februar 2017 eröffnete und seit März 2026 wieder betreibe und hier nach und nach meine bisherigen Texte zusammenführen und neue ergänzen werde, liegt meine „offizielle“ Verlags-Publikationshistorie nun schon etwas zurück. Von Anfang bis Ende der 2000er habe ich Kurzgeschichten und Gedichte in Literaturzeitschriften wie „Gegenwird“, „erostepost“, „Lebensbaum“, „Theatura“ und „Decision“ veröffentlicht. Mein erster Roman, abgeschlossen 1998 und geplanter Auftakt einer Fantasy-Saga, ging mir leider verloren und weitere Romanprojekte brachte ich aus unterschiedlichen Gründen nie ins Ziel. Ab 2008 machte ich eine Pause vom kreativen Schreiben und widmete mich stattdessen einem anderen Feld: Filmkritiken. Acht Jahre lang betrieb ich unter den Namen ChristiansFoyer und später Cellurizon ein recht bekanntes Blog, gab dieses Projekt aber schließlich 2019 endgültig auf…


…und ging zurück zur literarischen Ex, wenn man so will: seit 2021 arbeite ich unter dem Pseudonym „Chris Jeremy“ im Fantasy-Genre an Geschichten rund um ,“Die Ruineán Sequenz“, „Die Zwei gespaltenen Räume“ und „Die Verträge von Hierroshai“. Nachdem mich früher ein Mangel an Fokus und die nötige Disziplin (bzw. deren Fehlen) mehr als ein Mal davon abhielten, ein Buch zu Ende zu bringen, schaut’s in Sachen nötiger Reife und Handwerkskompetenz heutzutage sehr viel hoffnungsvoller aus. Im September 2022 erschien meine Novelle „Die Anwärterin“. Im März 2023 folge die Fortsetzung „Rhagendorn“.

Schreiben, is klar… Und sonst so?!

Privat eher „Spießer“ als „Spektakel“, ich bin tatsächlich niemand, der Highlife und Partyparade bräuchte. Die Tage der allwöchenendlichen Konzertbesuche mit Pogen und Heisergröhlerei liegen weit zurück. Ich schätze die Beständigkeit, den Rückhalt und auch die Überraschungen meines Alltags als Familienvater, Haus- und Großgarteneigentümer und sehe mich als einen eher bescheidenen Typen. Welt- und Großstädte habe ich besucht und bewohnt, im kleinstädtisch-abgeschiedeneren Rahmen fühle ich mich aber wohler. Ich schau gerne mal, aber heutzutage relativ leidenschaftslos, Fußball (BVB) und Tennis, mache Sport und ernähre mich gesund, aber nicht des Körperkultes wegen, sondern um fit und vital zu bleiben. Dazu wechseln sich Film- und Gaming-Abende, Kinobesuche und Spaziergänge, Polittalk und Nerd-Tiraden ab, wenn ich zum Beispiel im Bekanntenkreis die Frage diskutiere, warum das „LEGO Batman Movie“ zwar Ralph Fiennes im Voice-Cast hat, dieser aber nicht Voldemort spricht 😉

Offizielle Autoren-Vita

Chris Jeremy, so berichten es die niedersächsischen Mythen und Sagen der frühen 1980er, ist ein Autor moralisch grauschattierter Dark Fantasy, Worldbuilder epischer High Fantasy und gelegentlich Sprecher der eigenen Werke. Von Kindheit an begeisterter Anhänger des geschriebenen Wortes, fand Jeremy früh den Schlüssel zum Tor phantastischer Reiche voller Zauber und Abenteuer. Ende des 20. Jahrhunderts schloss er sich mit seinem ersten (inzwischen verschollenen) Roman der illustren Riege von Weltenschöpfern und Kreaturen-Kreateuren an. Es folgten Veröffentlichungen verschiedenster Genres und Spielarten in Literaturzeitschriften, sowie eine non-literarische Mutation zum Filmkritiker. Seit 2021 widmet sich Jeremy wieder voll und ganz mit Schwert und Feder der Fantasy und präsentiert Geschichten aus den Zwei gespaltenen Räumen & der Welt Hierroshai.

2023 ist Chris Jeremy unter die modernen Barden gegangen, zwar ohne Gesinge und Klampfengepule palavert er in seinem Podcast „Hero, U Shy?“ auf allen gängigen Plattformen, liest die Kurzgeschichtenreihe „Ereignisse aus Hierroshai“ und seine eigenen Bücher sowie Auftragsarbeiten ein. Zugegeben selbst mangels Auffassungsgabe nicht der größte Fan des vorgelesenen Wortes, ist Jeremy nach anfänglicher Eigenskepsis zu nem enthusiastischen Sprecher rangereift, der diesem Aspekt des Selfpublisher-Schaffens nicht mehr missen möchte.

Filme

„Der Herr der Ringe“, „Gladiator“, „Dune“, „Magnolia“, „Whale Rider“, „Braveheart“, „Heat“, „Stirb langsam“, „Terminator 2“, „The Raid“, „Zwei glorreiche Halunken“, „Blade Runner“, „Casino Royale“, „Lethal Weapon“, „Godzilla Minus One“, „The Northman“, „Indiana Jones“, „Mad Max: Fury Road“, „Die fabelhafte Welt der Amélie“, „The Dark Knight“, „Good Night, and Good Luck“, „Bullit“, „Die glorreichen Sieben“, „L.A. Confidential“, „Die WonderBoys“, „Kingdom of Heaven“, „Hero“, „Alien“, „Out of Sight“, „Star Wars“, „Jurassic Park“, „Pakt der Wölfe“, „Arrival“, „The Creator“, das „MCU“, die „Fast & Furious“-Reihe (guilty pleasure!),…

Bücher

„Extrem laut und unglaublich nah“ (Jonathan Safran Foer), „Schiffbruch mit Tiger“ (Yann Martel), „Die Korrekturen“ (Jonathan Franzen), „Game of Thrones“ (George R.R. Martin), „First Law“-Reihe (Joe Abercrombie), „Malazan Book of the Fallen“-Reihe (Steven Erikson), „Stormlight Archives“ (Brandon Sanderson), „The Witcher“-Reihe (Andrzej Sapkowski), „Indiana Jones“-Reihe (Wolfgang Hohlbein), „Watchmen“ (Alan Moore/Dave Gibbons), „Wallander“-Reihe (Henning Mankell), „Das Parfum“ (Patrick Süskind), „Drachenlanze“-Zyklus (Margaret Weis, Tracy Hickman), „Dune“ (Frank Herbert), „Hoffnung wagen“ (Barack Obama), „Jurassic Park“ (Michael Crichton), „Die Lügen des Locke Lamora“ (Scott Lynch), „Wolverine“ (Chris Claremont, Frank Miller, Paul Smith), „Blau ist eine warme Farbe“ (Jul Maroh), „Es“ (Stephen King), „Star Wars“-Reihe (Timothy Zahn),…

TV

„Andor“, „Game of Thrones“, „House of the Dragon“, „A Knight of the Seven Kingdoms“, „The Mandalorian“, „The Boys“, „Battlestar Galactica“, „Breaking Bad“, „Better Call Saul“, „Stranger Things“, „Scrubs“, „Stromberg“, „Pastewka“, „Der Tatortreiniger“, „Modern Family“, „Invincible“, „Bluey“, „Sabre Rider“, „The Last of Us“,…

Games

„Metal Gear Solid“-Reihe, „Red Dead Redemption“-Reihe, „The Last of Us“-Reihe, „Uncharted“-Reihe, „Baldur’s Gate 3“, „Zelda“-Reihe, „Skyrim“, „Assassin’s Creed“-Reihe, „The Witcher“-Reihe, „Horizon“-Reihe, „Fallout“-Reihe, „GTA“-Reihe, „God of War“-Reihe, „Batman: Arkham…“-Reihe, „Ghost of Tsushima“, „Tomb Raider“-Reihe, „Cyberpunk 2077“, „Mass Effect“-Reihe, „Star Wars Jedi:..“-Reihe,…

Mucke

Motionless In White, Linkin Park, Bring Me The Horizon, Boysetsfire, U2, R.E.M., Blink-182, Placebo, The Midnight, Cigarettes After Sex, Damien Rice, Aimee Mann, Yungblud, Anthony Vincent, Todd Barriage, Chad Smith, Soundtracks/Scores zu u.a. „Lord of the Rings“, „Dune“, „Game of Thrones“, „House of the Dragon“, „Gladiator“, „The Witcher 3“,…

Songs

„Afraid of the Dark“ – Motionless in White

„If You Tolerate This Your Children Will Be Next“ – Manic Street Preachers
„Who Wants to Live Forever“ – Queen
„Knights of Cydonia“ – Muse
„Who Is It“ – Michael Jackson
„Doomed“ – Bring Me The Horizon
„Deadman’s Gun“ – Ashtar Command
„Nutshell“ – Alice in Chains
„Self Esteem“ – The Offspring
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Verena Dü
Verena Dü
1 Monat zuvor

Du bist schon eine verrückt, interessante und liebenswerte Person. Sei gegrüßt und bleib fein (so wie Du es immer sagst). Viel Glück auf Deinem Weg… Liebe Grüße von booklover_verena 🫂🥰

Verena Dü
Verena Dü
23 Tage zuvor

Na Chris, bist Du gut durchs Wochenende gekommen? Jetzt sind es schon 3 Tage ohne Insta… Befreiung, oder fehlt Dir etwas? Sei lieb gedrückt

Zuletzt bearbeitet am 23 Tage zuvor von Verena Dü