Na guck mal einer an, was sich da getan hat! 😅 Diese Seite hat jetzt einen Dark Mode, der sich an und aus switchen lässt, hurra! Aber das ist natürlich längst nicht alles und verhältnismäßig wohl auch die kleinste Veränderung. Die deutlich größere: ich hab die inhaltlichen Restriktionen abgeschafft. Mit anderen Worten: alles ist nun für alle offen. Keine Texte mehr hinter Zahlschranken, keine Mitgliedschaftspflicht, um sich wirklich das komplette CJ-Paket rein zu pfeifen.

 

Warum diese Änderung? Na ja, ist doch klar, oder? 😂 Selbstverständlich weil die bezahlte Mitgliedschaft gefloppt ist, bloß zwei Mal abgeschlossen wurde und sich das Modell damit in die lange Liste der „tja, war nen Versuch wert“-Unterfangen einreiht, mit denen ich versuchte, einen wenigstens geringen Gegenwert aus meinem künstlerischen Schaffen abzuschöpfen. Aber, no front, das kannste halt vergessen 😉😊

 

Letztlich ist es mit dieser Seite bisher gekommen, wie es die Pessimisten vermutet haben. Mit meinem Rückzug von Instagram hab ich den prophezeiten „Sichtbarkeits-Suizid“ begangen. Es interessiert einen nur sehr kleinen Kern, was ich hier treibe, und natürlich mache ich mir meine Gedanken. Wohlgemerkt nicht solche, wieder mit den  sozialen Medien anzufangen. Ich führe nach bald zwei Monaten ohne den Zirkus ein deutlich entspannteres, ausgefüllteres und produktiveres Leben, in dem ich mich nicht ständig gleichzeitig abgehängt und verfolgt und genötigt fühle, einem unklaren etwas hinterher zu hetzen.

 

Zahlen, Algorithmen und der Druck, zu liefern, sind überhaupt nicht mehr Teil meines Alltags und während es sich anfangs noch komisch angefühlt hat, plötzlich im digitalen Limbo dahin zu havarieren, geht’s mir mittlerweile bestens damit. Natürlich und wie erwartet haben sich die ganzen „ich werd dich aber doch soooo vermissen“ 😱😥-Bekundungen rund um meinen Insta-Abschied als purer Nonsens erwiesen, aber das ringt mir nach den Rückschlägen und Enttäuschungen der letzten Jahre nicht mal mehr ne großartige Reaktion ab. 

 

Dennoch stellt sich die altbekannte  Frage: wie mache ich weiter? 🤔 Weiter im Dunkeln, nahezu unsichtbar? Kunst im allgemeinen und meine Kunst im speziellen ist für mich per se immer noch dazu da, um gesehen zu werden. Ich würde mir schon weiterhin wünschen, dass meine Texte bemerkt und mit Aufmerksamkeit bedacht werden. Dann jedoch hört man von der nächsten Welle an  KI-Rotze und Dummscheißcontent, der sich quer durch’s Netz verteilt – und dann will ich mit all dem eigentlich gar nichts mehr zu tun haben. Dann ist klar, dass ich nichts zu geben habe. Und in solchen Momenten will ich es von jetzt auf gleich einfach lassen. Alles offline nehmen und nie wieder zurück blicken.

 

Bleibt abzuwarten, wie’s kommt. Mit dem Chris supporten!-Button im Header gibt’s übrigens weiterhin die Möglichkeit, mir ein wenig finanzielle Unterstützung entgegen zu bringen. Zwei Mitgliedschaftsstufen mit festem monatlichen Betrag oder ne variable einmalige Spende stelle ich zur Auswahl. Falls das hier jemand liest: Feedback ist immer willkommen 😊 Ich entlasse euch mit „Playing God“ von Motionless in White und Corey Taylor, einer wunderbaren Abrechnung mit Social Media Hate-Culture 🤘😜

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