Ach schau, scheinbar ist der #autorinnen_sonntag zurück, diesertags im Tandem veranstaltet von @annesundwiebkesbuchladen & @josephine_becker_autorin 😅 Heutiges Thema: „Welche Goodies braucht man wirklich?“ Spoiler: kaum bis gar (k)eins….
Truth be told: das Brimborium um Goodies und Buchbeilagen triggert meinen „Modern Day & Age“-Grinch 💚🤬😆 Das beste, und wenn ihr mich fragt einzig notwendige, Goodie zu einem Buch ist eine gute Geschichte.
Der ganze Wettbewerbsdruck, unter dem ein Buch sich heutzutage in der schöngefärbten Fassadenwelt Social Media behaupten soll, ist ein langsam einsickernder Giftpfeil für den expressionistischen Wert des geschriebenen Wortes an sich, so! 😄
Medienkompetenz allgemein und die Fähigkeit zu kritischem Diskurs einerseits und Respekt vor künstlerischer Integrität und Vision andererseits lassen immer mehr zu wünschen übrig und das Buch als Medium darin als Shiny New Thingy mit reichlich Firlefanz drumherum zu verorten raubt den Geschichten an sich ihre Relevanz.
Außerdem bevorteilt es natürlich jene, die sich diesen ganzen externen Aufwand überhaupt leisten können. Ob die alle im Umkehrschluss weniger internen Aufwand mit ihren Storys betreiben? Weiß ich nicht, und behaupte ich auch gar nicht. Es wäre ja geradezu fatal anzunehmen, dass der Inhalt selbst weniger taugt als die maßgegossene Duftkerze, die ihn untermalen soll, gell 😜🤣
Aber mal ganz pragmatisch, für die Sammler und Begünstigten: wo landet der ganze Krempel? 🤔 Klebt ihr das fein säuberlich irgendwo ein, errichtet ihr Schreine oder sowas?! Also mit anderen Worten: was ist überhaupt der bleibende Wert des ganzen Gerümpels, nachdem der kurze Serotonin-Boost des Erhalts abgeflaut ist? 🤔😄
Hm, mir fehlt da wohl ein gutes Stück Vorstellungskraft und Unbedarftheit. Komm ich aber gut mit klar. Ne Geschichte im Gedächtnis ist am Ende mehr wert als ne Charakterkarte an der Wand. Hm, wen bildet die nochmal ab? Ach, weiß ich gar nicht mehr 😊 Gut, dass morgen schon die nächste in der Post ist 😁
Tja, schönen Sonntach, cool kids 😎😅😘

KI: Das K steht nicht für Kunst
2021 dachte ich wirklich, im „goldenen Zeitalter“ des Veröffentlichens zurück ins literarische Schreiben eingestiegen zu sein. Nach Mitte der jungfräulichen 2000er hatte…

