Hach, Niederlagen…. Hello Darkness, my old Friend 🤗😁 Nach unserem Umgang damit fragt der heutige #autorinnen_sonntag von @annesundwiebkesbuchladen & @josephine_becker_autorin und mir ist das Thema recht präsent, hab letztens erst einen 45-minütigen Podcast über meinen beruflichen Werdegang eingesprochen und vor mir her reflektiert 😂

Kurz angerissen, Spitze des Eisbergs: ich bin gelernter Bürokaufmann und Heilerziehungspfleger, hab drei Jobs wegen fehlender Übernahmeperspektive verloren und wurde aus vieren straight up gefeuert, Umstände auf nem breiten Spektrum von „dumm gelaufen“ bis „what the fuck“, Mobbing, Bürokratie-Irrsinn, Lügen, Diebstahl, Panikattacken, trust me, it’s a wild ride 😐

Als Autor unterliege ich seit bald 30 Jahren regelmäßig meinem Mangel an Selbstdisziplin, meinen geliebten Filmblog musste ich aufgeben, spätestens als er auf ne vierstellige Summe verklagt wurde, die teuer und aufwendig ins Leben gehievte Social Media-Plattform seitenfüllen.de ist brutal an Desinteresse gescheitert, der writeshirt.shop lief (milde ausgedrückt) schleppend und meine (Hör)Bücher werden so spitzfingrig gekauft, als hätten sie die Fäule an sich oder was 🤨🤣

Aber hey, still here, oder etwa nicht?! 😂 Irgendwie nie aufgegeben, obwohl das alles zum in die Ecke schmeißen und Fötusstellung einnehmen ist. Brotjob, Arbeitsmarkt, Konzernknecht? Nope, never again. Hat mich mental gebrochen. Alles dafür tun, noch zu Lebzeiten als Künstler wertgeschätzt zu werden? JA verdammt 😜😝🤘

Hm, Umgang mit Niederlagen also… joa, fuck it halt, nicht wahr?! Draus lernen, den Staub abklopfen, ab aufs nächste Projekt stürzen, noch bevor überhaupt der Gedanke einsetzen kann, dass am Verlorenen etwas „wirklich“ Unentbehrliches gehangen hätte.

Das wahre Glück findet sich eh nicht in den lauten Momenten der Niederlagen oder Siege, sondern in den leisen dazwischen. Wenn man in denen vor sich und anderen bestehen kann, wenn weder Erfolg noch Misserfolg einen nachhaltig vergiftet haben – dann ist alles gut.

Schönen Sonntach, cool kids 😎👋

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